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UMTS

Taoglas Ceramic Cellular Antenna   Alternative Text
Quectel M10 Quad Band GPRS Module
Quectel U10 UMTS Module

Das Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) Netzwerk wurde weltweit als System der 3. Generation (3G) für Mobile Kommunikation eingeführt. UMTS wurde von der 3GPP (3rd Generation Partnership Project) entwickelt und nutzt die Wideband Code Division Multiple Access (WCDMA) Radio Access-Technologie, um den Mobilfunkbetreibern eine höhere Auslastung des Frequenzspektrums sowie höhere Bandbreiten zu ermöglichen. UMTS definiert ein komplettes Netzwerksystem. Anders als EDGE sind also für UMTS neue Basisstationen und neue Frequenzbereichszuweisungen notwendig.

Die maximale Datenrate bei UMTS beträgt momentan 384 kbps. In der Zukunft wird es aber möglich sein, verschiedene Code-Kanäle zu einem Multi-Code Link zusammenzufassen, um Datenraten bis zu 2Mbps zu ermöglichen. UMTS bietet mit High-Speed Packet Access (HSPA) eine augenfällige Weiterentwicklung an. HSPA bezieht sich auf die Kombination von High-Speed Downlink Packet Access (HSDPA) und High-Speed Uplink Packet Access (HSUPA). HSDPA ermöglicht Datenraten zum Endgerät mit bis zu 14.4 Mbps. Mit HSUPA sind Datenraten vom Endgerät zur Basisstation von bis zu 5.76 Mbps möglich.

UMTS unterstützt theoretisch eine maximale Datentransferrate von 84 Mbps, wenn HSPA+ im Netzwerk implementiert ist. HSPA+ beinhaltet, wie in der 3GPP Release 7 spezifiziert ist, die Optionen, das MIMO-Verfahren (Multiple-Input Multiple-Output), Modulationsverfahren höheren Grades und Protokollverbesserungen einzusetzen, die vor allem eine höhere Anzahl an “always on” Benutzern im Netzwerk unterstützen.

Die spezifischen Frequenzbänder, die ursprünglich vom UMTS Standard definiert wurden, ist zum einen das Band von 1885–2025 MHz für die Datenübertragung vom mobilen Endgerät zur Basisstation (Uplink) und des weiteren das Band von 2110–2200 MHz für die Datenübertragung von der Basisstation zum Endgerät (Downlink). UMTS Telefone unterstützen zusätzlich zum GSM-Frequenzbereich (hier kann notfalls auf GSM zurückgegriffen werden) normalerweise noch weitere Frequenzen, da verschiedene Länder unterschiedliche Frequenzbereiche für UMTS verwenden. Europa nutzt den Bereich um 2100 MHz während die meisten Mobilfunkanbieter in den USA den Bereich um 850 MHz und 1900 MHz nutzen.

W-CDMA nutzt die DS-CDMA Channel Access-Methode, um das Frequenzspektrum weiter auszureizen sowie das Modulationsverfahren Quadrature Phase Shift Keying (QPSK) mit zwei 5 MHz Breitband-Kanälen zur Erhöhung der Datenrate. UMTS nutzt verschiedene Leistungsklassen mit einer maximalen Strahlungsleistung von 33 dBm in der Leistungsklasse 1, 27 dBm, in der Leistungsklasse 2, 24 dBm in der Klasse 3 und 21 dBm in der Klasse 4.



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